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Kimchi selber machen – einfaches Rezept und Tipps

Kimchi selber machen lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Die darin enthaltenen Nährstoffe und die intakten Bakterienkulturen sind gut für die Darmgesundheit und stärken das Immunsystem. Weitere Vorteile sowie ein Rezept für Kimchi findest Du in diesem Beitrag.

Kimchi ist fermentiertes Gemüse aus Korea und ein echtes Superfood. Die unschlagbare Kombination aus probiotischen, nährstoffreichen und konservierenden Eigenschaften macht den eingelegten Kohl so wertvoll für die Gesundheit. Es ist mehr oder weniger das koreanische Pendant zu Sauerkraut. Fermentieren, also das Haltbarmachen von Lebensmittel durch Einlegen, erlebt zur Zeit einen regelrechten Hype.

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Was passiert beim Fermentieren?

Im Zuge des Fermentationsprozesses werden Kohlenhydrate von Milchsäurebakterien in Kohlenstoffdioxid und Milchsäure umgewandelt. Folglich entsteht ein saures Milieu, welches dem Kimchi das typische Aroma gibt. Lebenswichtige Mineralstoffe und Vitamine bleiben durch diese Art der Konservierung erhalten.

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So stärkt Kimchi das Immunsystem

Um gesund durch die Schnupfenzeit zu kommen, sind nicht zwingend Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Viele Lebensmittel stärken das Immunsystem auf natürliche Art und Weise und schützen so den Körper effektiv vor Bakterien, Viren und Pilzen.

Bei Kimchi handelt es sich um rohes, fermentiertes Gemüse. Da es viele natürliche Enzyme und aktive Milchsäurebakterien enthält, spricht man auch von lebendiger Nahrung. Milchsäurebakterien schaffen ein gesundes, ausgewogenes Milieu in den Verdauungsorganen und harmonisieren die Darmflora. Ein grosser Teil des Immunsystems befindet sich im Darm. Wenn dieser gesund ist, haben ungebetene Gäste wie Parasiten, Keime oder Viren, aber auch diverse chronische Krankheiten keine Chance mehr.

Zudem steckt Kimchi voller Ballaststoffe, welche die Verdauung fördern. Hinzu kommen die probiotischen Eigenschaften des vergorenen Kohls. Für den probiotischen Effekt ist es wichtig, dass es sich um frisches bzw. selbst gemachtes Kimchi und nicht um Kimchi aus der Dose handelt. Letzteres ist in der Regel pasteurisiert und daher keimfrei – es enthält auch keine intakten Bakterienkulturen mehr.

Kimchi – nährstoffreiches Superfood

Kimchi ist das Superfood der Stunde. Der eingelegte Kohl ist reich an Vitaminen und Nährstoffen, die durch die Fermentation haltbar gemacht werden. Erwähnenswert sind hier die Vitamine A, B und C, Proteine und Aminosäuren sowie Eisen. All diese Inhaltsstoffe tragen zur Stärkung des Immunsystems bei. Durch die Fermentation entstehen zusätzlich größere Mengen Vitamin B1, B2 und B12.

Woraus wird Kimchi gemacht?

Kimchi kann aus vielen verschiedenen Gemüsearten hergestellt werden. Es gibt also nicht nur Varianten aus Chinakohl sondern auch aus Rettich, Gurken, Frühlingszwiebeln oder anderen Kohlsorten. Der Einfachheit halber wird in Korea im Grunde jedes Gemüse, das durch Milchsäuregärung fermentiert wird, als Kimchi bezeichnet.

Kimchi selber machen – Tipps

  • saubere Gläser sind ein Muss (kurz vor dem Befüllen mit kochendem Wasser ausspülen)
  • Kimchi sollte immer mit Flüssigkeit bedeckt sein
  • Sollte sich auf der Oberfläche Schimmel bilden, kann dieser einfach entfernt werden – das Kimchi darunter ist noch genießbar
  • für die passende Salzmenge multipliziere die Grammzahl des Gemüses mit 0,02
  • stimme den Chilianteil auf Dein Schärfeempfinden ab
  • sei kreativ und mische anderes Gemüse zum Kohl – Rotkraut, Rettich oder Radieschen eignen sich beispielsweise gut dafür
  • sobald der Fermentationsprozess in Gang ist, sollten die Lebensmittel nicht mehr mit Metall in Berührung kommen
  • fermentiertes Kimchi hält im Kühlschrank mehrere Monate
  • das Kimchi wird mit der Zeit immer saurer – eine kühle Umgebung bremst den Prozess zwar ein, stoppt ihn aber nicht

Kimchi selber machen – Basis-Rezept

Kimchi kann kinderleicht selbst hergestellt werden. Du brauchst dazu nur frisches Gemüse, Salz, ein luftdicht verschließbares Glas und etwas Zeit – und ein paar Zutaten für die Würzpaste. Den eigentlichen Job erledigt allerdings die Fermentation. Selbstgemachtes ist übrigens auch ein tolles Weihnachtsgeschenk!

Zutaten für ein großes Glas Kimchi

  • ein ganzer Chinakohl und eine Karotte (in Summe sollten es 850g Gemüse sein)
  • 17g Salz
  • 150g weiße Zwiebel
  • 20g Ingwer
  • eine Chili (je nach gewünschtem Schärfegrad mehr oder weniger)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Misopaste (optional)

Zubereitung

  1. Chinakohl in mundegerechte Stücke schneiden. Klassisch sind Quadrate.
  2. Karotte raspeln und mit dem Chinakohl in eine große Schüssel geben.
  3. Salz hinzufügen und gut durchkneten. Nach und nach tritt Zellflüssigkeit aus und sammelt sich am Boden der Schüssel.
  4. Für die Kimchipaste werden weiße Zwiebel, Ingwer, Chili, Sojausauce und Misopaste in einem Blender oder mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Falls nötig, einen Schuss Wasser hinzufügen.
  1. Die Sauce zum Gemüse geben und vermengen.
  2. Nun wird das Kimchi in ein steriles, luftdicht verschließbares Glas gefüllt.
  3. Dafür Schicht für Schicht einfüllen und immer wieder festdrücken. Es sollten keine Lufträume im Glas und das Gemüse stets mit Saft bedeckt sein.
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  1. Zum oberen Rand des Behälters ungefähr 3cm Platz lassen. Im Laufe der Fermentation arbeitet das Kimchi und braucht dafür etwas Platz.
  2. Achte vor dem Verschließen darauf, dass wirklich das gesamte Gemüse mit dem Saft bedeckt ist und entferne Reste am Rand um Schimmelbildung zu vermeiden.
  3. Glas luftdicht verschließen und 5-7 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen.
  4. Anschließend kann das Kimchi im Kühlschrank gelagert werden. Vorher unbedingt öffnen und die Fermentationsgase entweichen lassen.
  5. Nach einer Woche ist das fermentierte Gemüse fertig.
  6. Im Glas ist das selbst gemachte Kimchi einige Monate haltbar.
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