Kleiderschrank ausmisten: meine ultimativen Tipps für mehr Übersicht 1

Kleiderschrank ausmisten: meine ultimativen Tipps für mehr Übersicht

Dein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und Du kannst das Chaos nicht länger ignorieren? Ich habe meine ultimativen Tipps für ein konsequentes Ausmisten und mehr Übersicht zusammengefasst. Weg mit alten Klamotten, mehr Platz im Schrank!

Über die Jahre hat sich mein Einkaufsverhalten sehr verändert. Ich kaufe nun bewusster und weniger ein, lege aber mehr Wert auf die Qualität. Nichtsdestotrotz sammelt sich nach einer gewissen Zeit wieder so einiges an Kleidung an – ein paar Trendteilen kann ich einfach nicht widerstehen. Was zu viel ist, ist allerdings zu viel. Da helfen weder ein großer Kleiderschrank noch ein Organisationstalent darüber hinweg.

Laut Studien tragen wir sogar bis zu 80% unserer Kleidung nicht. Das ist schon erschreckend, oder nicht? Regelmäßiges Aussortieren ist daher Pflicht. Vor allem kurz vor der Übergangszeit ist das Durchforsten der Schränke und Kommoden ratsam. Außerdem gilt: je weniger Kleidung im Schrank, desto mehr Zeit sparst Du Dir morgens beim Anziehen.

Wer sich im Leben aufs Wesentliche konzentrieren möchte, kann damit ziemlich einfach bei seinem Kleiderschrank anfangen.

Viele der ausgemusterten Teile verkaufe ich auf Flohmärkten (der nächste Blogger Flohmarkt findet übrigens am 15. September 2019 in Wien statt) oder wird gespendet. Da ich gerade wieder eine ausgiebige Ausmist-Session hinter mir habe, wollte ich meine ultimativen Tipps und Tricks mit Dir teilen. Tipps und Tricks, wie Dir das Ausmisten leichter fällt und was auf jeden Fall weg muss. Thank me later!

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Schnell und konsequent ausmisten: so gehst Du vor

  1. 1. Bestandsaufnahme: alles muss raus

    Um einen Überblick über Dein Hab und Gut zu bekommen, rate ich Dir den gesamten Inhalt des Kleiderschrankes auf Dein Bett zu legen. Marie Kondo, die japanische Ordnungs-Queen, macht es übrigens genau so. Nur so können auch Schrankleichen Deinem Vorgehen nicht entkommen.
    Sortiere alle Kleiderstücke nach Kategorien. Ein Stapel für Hosen, ein Stapel für Pullover, usw. Mit dieser Methode wird schnell klar wovon Du zu viel besitzt und wovon eventuell sogar zu wenig im Schrank ist. 😉 Vier weiße Hemdblusen – da können auf jeden Fall welche weg. Ich versuche immer nicht mehr als zwei bis drei unterschiedliche Modelle zu besitzen. Nicht so einfach, aber es fühlt sich so gut an, wenn dieser Schritt geschafft ist.

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  2. 2. Basics raussuchen

    Zwischen vielen Trendteilen lagern die wahren Stars des Kleiderschranks, Basics. Basics sind Kleidungsstücke, die sich mit allen anderen kombinieren lassen. Sie dürfen also bleiben! Es sei denn sie sind beschädigt oder aus der Form gelaufen.

    Zu diesen Basics gehören alle „Klassiker“ wie zum Beispiel eine gut sitzende Jeans, ein weißes T-Shirt, eine schwarze Lederjacke, etc.  Meine Wardrobe Essentials habe ich schon in einem eigenen Beitrag in meinem Happy Lifestyle Magazin zusammengefasst.

  3. 3. 1-Jahres-Regel

    Diese Regel kennen wir alle, doch wer setzt sie tatsächlich konsequent um? Alle Kleiderstücke, die länger als ein Jahr nicht getragen wurden, müssen weg. Dafür gibt es den “Kleiderhaken-Trick”. Hänge alle Haken verkehrt rum in den Schrank. Jene Haken die beim nächsten Aussortieren noch unberührt sind können weg.

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  4. 4. Outfits kombinieren

    Alle Teile, die nicht zu den Basics zählen, brauchen eine eigene Daseinsberechtigung. Hierbei handelt es sich meist um ausgefallene Sachen oder Trendteile. Um herauszufinden, welche Kleidungsstücke weiterhin beim Styling nützlich sind, bietet es sich an, ganze Outfits zusammenzustellen. Alles was kombinierbar ist darf bleiben.

    Ich persönlich sortiere diese Teile dann wieder in drei Stapel – grün, gelb und rot. Alles was auf dem grünen Stapel landet wurde als “gut kombinierbar” eingestuft, Gelb muss sich noch behaupten und jene Kleidungsstücke auf dem roten Stapel haben ausgedient.

    Nochmals zu gelb: Starte einen neuen Versuch und kombiniere die Teile vom gelben Stapel mit Basics und den Kleidungsstücken vom ersten Stapel. Die Teile, die aufgrund von Farbe oder Muster nicht zu den anderen passen wandern auf den roten Stapel. Sie würden sowieso nur als Schrankleichen enden.

  5. 5. Anprobieren und ehrlich sein

    Der Stil verändert sich im Laufe der Zeit – und oft auch der Geschmack und die Figur. Ganz klar, dass einige ehemalige Lieblingsteile vielleicht nicht mehr passen – in welcher Hinsicht auch immer. Zudem gibt es Teile die uns immer noch gefallen und die mit schönen Erinnerungen verbunden werden, doch getragen werden sie nicht mehr.

    Da hilft nur anprobieren und ehrlich zu sich selbst sein. Wenn es sein muss, wiege Pro und Contra ab und stelle Dir folgende Fragen: Zu welchem Anlass kann ich dieses Teil tragen? Passt es mir wirklich noch? Fühle ich mich darin wohl? Passt es noch zu meinem Stil? Würde ich es nochmals kaufen? Wird eine Frage mit Nein beantwortet wird konsequent aussortiert.

    Erinnerungsstücke von denen Du Dich nicht trennen kannst, haben leider ebenfalls nichts im Kleiderschrank zu suchen. Packe sie in Aufbewahrungsboxen und ab damit in den Dachboden oder Keller.

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Diese Kleidungsstücke solltest Du unbedingt aussortieren

Das Gröbste wäre geschafft. Der Kleiderschrank ist aussortiert und einige Teile mussten weichen. Es gibt dennoch Basics, die einfach zu kombinieren sind aber ihre besten Tage schon hinter sich haben. Stapel hin oder her. Vor allem bei gemütlichen Pullis oder ausgelatschten Schuhen fällt das Ausmisten schwer. I know! Auf Dauer werden Dich diese Teile nicht glücklich machen und zudem lassen sie Dich ungepflegt aussehen. Folgende Dinge solltest Du daher unbedingt aussortieren.

  1. 1. Abgetragene Kleidung und Schuhe

    Abgetragene Kleidung kann jedes Outfit ruinieren. Durchlöcherte Shirts, Pullover mit Pilling oder gemütliche Schuhe von denen sich die Sohle löst – diese Dinge müssen weg oder zur Reparatur.

  2. 2. Unbequeme Schuhe

    Wir alle haben mindestens ein Paar unbequeme Schuhe im Schrank. Aber warum eigentlich? Schuhe die nicht passen und nur Blasen verursachen gehören einfach nicht in den Schuhschrank.

  3. 3. Ungetragene Urlaubs-Souvenirs

    Das Hippikleid aus Ibiza, die bestickte Tunika aus Griechenland oder das Hawaiihemd – Kleidung die im Urlaub gekauft wird, passt oft auch nur zur Destination. Zuhause hängt das gute Stück dann im Schrank und wird nie wieder getragen. Erinnerungen an den letzten Urlaub sollten sowieso im Kopf sein und nicht an einem Kleidungsstück hängen.

  4. 4. Zu kurze Kleider und Shorts

    Das eine Sommerkleid, das Du seit Jahren trägst kommt Dir plötzlich noch kürzer vor als es ohnehin schon war? Dann weg damit. Kleidungsstücke in denen wir uns unwohl fühlen und die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist gehören maximal an den Strand.

Das waren also meine Tipps zum Aussortieren. Das Gefühl danach ist einfach unbeschreiblich. Man fühlt sich plötzlich wieder organisiert und irgendwie auch erleichtert. Du wirst schnell merken, dass ein halb voller Kleiderschrank glücklicher macht, als einer mit viel zu viel Auswahl. 

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