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Nudeln selber machen – Tipps, Rezept und Tools für die perfekte Pasta

Frische Nudeln selber machen zahlt sich aus und ist ein wahrer Genuss für alle Pasta-Fans. In diesem Beitrag verrate ich Tipps für die Herstellung sowie mein Rezept für die perfekte Pasta. Nudeln machen ist keine Hexerei und die nötigen Zutaten hast Du vermutlich alle zu Hause.

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Werbung. Ich habe eine neue Leidenschaft – Pasta selber machen! Solltest Du Dich, wie vermutlich wir alle, bisher auf die getrocknete Variante aus dem Supermarkt beschränkt haben, dann hast Du jedenfalls etwas verpasst. Nudeln selber machen ist einfacher als gedacht und das Ergebnis so unglaublich gut, dass Du vielleicht nie wieder andere Pasta essen möchtest.

Na gut, da lehne ich mich jetzt sehr weit aus dem Fenster, aber einen Versuch ist die homemade Variante doch wert. In diesem Beitrag habe ich für Dich meine Tipps zur Pasta-Zubereitung und ein Rezept für den perfekten Nudelteig zusammengefasst. Außerdem erkläre ich, wie Du Schritt für Schritt die Nudeln zubereitest – egal ob mit oder ohne Nudelmaschine.

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Pasta selber machen – Genuss pur für Pasta-Fans

Nudeln sind in vielen Haushalten ein Go-To, wenn es schnell gehen muss. Egal ob mittags oder abends, ob klassisch als Hauptspeise mit Sauce oder als Beilage – Pasta geht einfach immer! Sie ist lange haltbar und so ziemlich jeder mag sie. Egal ob Fleischfan, Fischfanatiker, Vegetarier oder Veganer.

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Frische Nudeln schmecken tatsächlich anders als die getrocknete Variante. Alles was Du dafür brauchst befindet sich ziemlich sicher im Kühl- bzw. Vorratsschrank. Mehl, Eier, Salz und Olivenöl und ein bisschen Zeit – that´s it. Die Herstellung von Pasta ist überhaupt nicht kompliziert und sogar relativ gelingsicher. Auch Kochanfänger können also mit hausgemachten Nudeln auftrumpfen.

Der perfekte Nudelteig

Wie der perfekte Nudelteig sein sollte, ist nicht so leicht zu definieren. Nicht zuletzt deshalb, da es auch mit dem persönlichen Geschmack zu tun hat. Dennoch lassen sich einige Punkte für die Zubereitung festhalten. Ausschlaggebend für den Teig ist das richtige Mehl. Dazu gleich mehr. Auf Salz sollte im Teig lieber verzichtet werden, da dieser sonst schnell brüchig wird. Viel wichtiger ist es, die Nudeln bei der Zubereitung in salzigem Wasser zu kochen.

Olivenöl hingegen spielt eine große Rolle bei der Zubereitung, da es den Teig geschmeidiger und aromatischer macht. Ob Du einen Teig mit oder ohne Ei bevorzugst bleibt Dir überlassen und kommt darauf an, was Du vorhast.

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Welches Mehl für selbst gemachte Pasta?

Die Basis für einen guten Nudelteig bildet das richtige Mehl. Möchtest Du authentische Pasta wie beim Italiener machen, dann ist das italienische Hartweizenmehl Typ 00 zu verwenden. Dieses Mehl wird in Italien nur zur Pasta- und Pizzaproduktion verwendet. Es ist besonders fein und verfügt über einen hohen Klebergehalt, welcher wichtig für die Elastizität des Teiges ist.

Nudelteig mit oder ohne Ei?

Die Frage ob ein Nudelteig mit oder ohne Ei besser ist, ist relativ einfach zu beantworten. Es kommt nämlich darauf an, ob die Pasta getrocknet werden soll oder gleich gekocht wird. Pasta fresca, also frische Nudeln, werden gleich gekocht und enthalten Ei, während die pasta secca, also trockene Pasta, wie auch hier der Name sagt getrocknet wird und daher meistens aus Hartweizengrieß besteht.

Eier machen den Nudelteig fester und aromatischer. Zudem wird die Klebefähigkeit erhöht. Dieser Teig eignet sich daher besonders gut für Fettuccine, Bandnudeln oder gefüllte Pasta, wie etwa Ravioli oder Tortellini.

Nudelteig selber machen- mein Rezept mit Ei

Zutaten für das Grundrezept

Pi mal Daumen kommen 100 g Mehl auf ein Ei. Der Teig ergibt dann etwa eine große Portion. Ich gebe zusätzlich noch ein wenig Wasser sowie Olivenöl hinzu. Der Pastateig wird dadurch etwas geschmeidiger und elastischer, was für die Verarbeitung in der Nudelmaschine genau richtig ist. Je nach Wunsch können noch Safran, Rote Beete, Spinat oder auch getrocknete Tomaten als natürliches Färbemittel eingearbeitet werden.

– 320 g Mehl Type 00
– 3 mittelgroße Eier
– 2 EL Olivenöl
– 2-3 EL Wasser bei Bedarf

Zubereitung

  1. Mehl, Eier, Öl und Wasser mit einem Knethaken verrühren.
  2. Den Teig anschließend noch etwa 10 Minuten mit den Händen durchkneten, bis er sich leicht von der Arbeitsfläche lösen lässt und eine glatte Oberfläche aufweist.
  3. Das Kneten ist sehr wichtig, da die Küchenmaschine den frischen Nudelteig niemals so geschmeidig machen kann.
  4. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln.
  5. Für ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Anschließend den Teig vierteln und schon geht´s los!
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An die Nudelwalze, fertig los! So gelingt die homemade Pasta

Für die Herstellung der homemade Pasta habe ich das Pastazubehör von Kenwood zur Verfügung gestellt bekommen. Die Nudelwalze und die Schneidewerke lassen sich ganz einfach an der Cooking Chef Küchenmaschine montieren und sind eine echte Hilfe. Ich war richtig begeistert, wie einfach es ist Pasta selbst zu machen. Es gilt allerdings ein paar Dinge zu beachten. Welche das sind, verrate ich nachfolgend.

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Alles beginnt mit der Nudelwalze

Wer Pasta mit einer Nudelmaschine macht, kommt nicht drum rum mit der Nudelwalze zu beginnen. Die Walze macht den Teig Schritt für Schritt dünn und auch geschmeidig und glatt. Den Teig mit den Handflächen zu einem platten Fladen drücken und mit etwas Mehl bestäuben.

Begonnen wird mit dem größten Walzenabstand (0). Den Teig einmal durchlassen und anschließend das flache Stück zweimal zur Mitte hin falten und nochmals durch die Walze drehen. Dieser Vorgang sollte ungefähr drei Mal wiederholt werden. Dadurch wird der Teig besonders fein und lässt sich in den weiteren Schritten besser verarbeiten.

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Nun wird der Walzenabstand verringert. Wichtig ist, dass kein Stufe übersprungen wird und nach jedem Durchgang der Abstand der Walzen weniger wird. Sollte der Teig zu lang werden – was auch ziemlich sicher passiert – halbiere ihn einfach mit einem Messer. Zwischendurch den Teig immer wieder mit Mehl bestäuben, damit er nicht anklebt. Für Fettuccine ist der Walzenabstand 5 bei meinem Kenwood-Zubehör ideal. Solltest Du keine Nudelmaschine zur Hand haben, reicht auch ein Nudelholz.

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Mit dem Scheidewerk zur gewünschten Nudelform

Sind die Teigplatten in der gewünschten Dicke ausgerollt, geht´s an die Form. Du kannst den Teig ganz einfach mit einem Messer schneiden oder wieder der Maschine die Arbeit überlassen. Die meisten Nudelmaschinen verfügen über verschiedene Schneidewerke, unter anderem zum Schneiden von Spaghetti oder Fettuccine.

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Selbst gemachte Nudeln trocknen

Du kannst die Pasta entweder gleich kochen oder auch trocknen. Genau wie Nudeln aus dem Supermarkt lässt sich auch selbst gemachte Pasta lange lagern – sogar bis zu einem Jahr. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Teig völlig trocken ist. Restfeuchte fördert die Schimmelbildung und es wäre doch echt schade um die ganze Arbeit. Je nach Nudelform kann es sogar bis zu einer Woche dauern, bist die Pastakreationen richtig durchgetrocknet sind.

Am besten lässt sich der Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech oder auf einem bemehlten Brett trocknen. Lange Nudelformen können auch hängend getrocknet werden. Anschließend in einem lichtundurchlässigen Behälter luftdicht lagern.

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Frische Pasta kochen

Möchtest Du die Pasta gleich essen, ist es nicht notwendig den Teig zu trocknen. Lässt Du die Nudeln allerdings kurz antrocknen (eine halbe Stunde ist ausreichend), werden diese besser al dente.

Als Faustregel gilt: je trockener die Nudeln, desto länger die Kochzeit. Wobei “lange” bei frischer Pasta eher Auslegungssache ist. Fettuccine sind nach etwa 90 Sekunden fertig bzw. sobald sie an der Oberfläche schwimmen. Salz im Wasser nicht vergessen.

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Mit diesen Tipps und Tricks sollte Deiner eigenen Pasta-Kreation nichts mehr im Wege stehen. Wir essen frische Pasta am liebsten Aglio e Olio oder Cacio e Pepe – je einfacher, desto besser. Viel Spaß beim Nachmachen!

In freundlicher Zusammenarbeit mit Kenwood. 

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