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Skandinavischer Einrichtungsstil – 5 Tipps zum Wohnglück

Skandinavischer Einrichtungsstil ist schlicht, minimalistisch und einfach zeitlos. In diesem Beitrag teile ich ein paar Tipps wie Du den scandinavian look in Deine eigenen vier Wänden holen kannst.

Möbel, Beleuchtung und Dekorationsartikel im nordischen Stil sind beliebter denn je. Der skandinavische Stil zeichnet sich durch klare Linien, helle Farben und viel Holz aus. Ziel ist es, Gemütlichkeit und modernes Design zusammenzubringen und dabei unaufgesetzt, locker und stylisch zu wirken.

Verzierungen oder andere Auffälligkeiten werden hier verzweifelt gesucht. Die Natur Skandinaviens spiegelt sich im Design wider. Es wird viel mit heimischen Materialen gearbeitet und auch die Farben der Landschaft spielen eine große Rolle. Die Winter sind kalt und lang, daher finden sich vor allem viele Grautöne, Weiß und Pastellfarben in der Farbpalette des typischen Scandi Chic.

Die schlichte Schönheit skandinavischer Möbel hat einen unschlagbaren Vorteil: Sie lässt sich mit vielen verschiedenen Stilen – von Vintage bis Industrial – kombinieren und wird dadurch nie langweilig. Mit den nachfolgenden Tipps kannst Du den skandinavischen Einrichtungsstil im Nu in Deine eigenen vier Wände einbringen.

Skandinavischer Einrichtungsstil – meine 5 Tipps

1. Natürliche Materialien

Der skandinavische Einrichtungsstil ist sehr naturorientiert und greift daher auch gerne auf natürliche Materialien, wie etwa heimisches Holz, zurück. Dabei werden Fichte, Birke oder Kiefer bevorzugt. Sie sind hell, warm und freundlich und sorgen für natürliche Frische.

Vertäfelte Decken oder Wände wirken im skandinavischem Stil nicht altbacken, sondern sind sogar ein wichtiger Bestandteil des Interior-Designs. Allerdings werden hier sehr helles Holz oder weiß lackierte Bretter verwendet. Aber auch Baumwolle und Leinen sowie Glas und Porzellan spielen eine große Rolle. Weitere natürliche Materialien, die oft zu finden sind, sind eloxiertes oder emailliertes Aluminium und gepresster Stahl.

2. Helle Farben

Neben Grau und Weiß als Basis geben beim Skandinavischen Design auch Pastelltöne und ab und an ein knalliger Hingucker den Ton an. Eisiges Blau, zartes Rosa oder Grüntöne ergänzen die Schlichtheit des Stils perfekt und wirken nicht aufdringlich. Die sanften Farben bringen den zurückhaltenden Charme des skandinavischen Stils gut zur Geltung. Wer Muster mag, sollte zu Motiven aus der Natur oder schlichten grafischen Designs greifen.

3. Licht einfangen

Skandinavische Winter sind lang und dunkel. Da ist die richtige Portion Licht Gold wert. Wer nicht unbedingt einen Raum mit vielen Fenstern und Türen hat, der kann sich etwa mit reflektierenden Dekoelementen ein wenig abhelfen. Spiegel oder glatte, weiße Stoffe bringen mehr Licht ins Dunkel und machen den Raum freundlicher. Von creme bis weiß: Skandinavier lieben helle Farben, die das Licht in alle Ecken reflektieren.

4. Schlichte Formen

Schnörkelige Verzierungen und modische Auffälligkeiten findet man beim skandinavischen Einrichtungsstil selten. Die Formen sind schlicht, das Design ist geradlinig und klar. Strenge Linien geben den Takt vor. 

Nah am Prinzip „form follows function“ stehen die Menschen und ihre Bedürfnisse – nicht die Ästhetik – im Mittelpunkt. So folgt die Form skandinavischer Möbel immer der Funktion – ganz nach den Prinzipien des Bauhauses und der Chicagoer Schule. Auf modische Auffälligkeiten wird daher ganz verzichtet. Das bedeutet aber nicht, dass Skandinavier nicht stylisch wohnen. Sie haben uns schon längst davon überzeugt – Funktionalität und gutes Design schließen sich gegenseitig nicht aus.

5. Less is more

Der letzte Tipp ist mitunter der wichtigste für eine skandinavische Wohlfühloase. Der Schlüssel liegt in der Einfachheit des Einrichtungsstils. Es finden sich immer wieder liebevolle Details im skandinavischen Einrichtungsstil aber keine vollgestellten Zimmer – weder mit Möbeln noch mit Deko. Einzelne Stücke bekommen viel Raum und kommen so besser zur Geltung.

Skandinavischer Einrichtungsstil - 5 Tipps zum Wohnglück 1

Fotos: stadshem.se via scandicool.org

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