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Wohnung ohne Flur gestalten – Tipps und Tricks*

Eine Wohnung ohne Flur zu gestalten ist nicht immer ganz einfach. Platz und Möglichkeiten sind begrenzt, aber mit einigen Tipps und Tricks kann der Eingangsbereich dennoch zweckmäßig und optisch ansprechend organisiert werden. In Zusammenarbeit mit Kärcher verrate ich die wichtigsten Gestaltungs-Tipps für eine Wohnung ohne Flur.

Unsere eigenen vier Wände hatten von Beginn an eine Tücke, die uns viel Vorstellungskraft gekostet hat – die Wohnung hat keinen Vorraum. Wer die Wohnung betritt, steht sofort in der Wohnküche. Was in Amerika gang und gäbe ist, war für uns gewöhnungsbedürftig. Wie lässt sich dieser Wohnbereich bestmöglich gestalten und was gilt es beim Gestalten eines Eingangsbereichs ohne Flur zu beachten?

Wohnung ohne Flur gestalten

Der Flur oder die Diele ist Visitenkarte der Wohnung – hier steht und fällt der erste Eindruck. Allerdings werden immer öfter Wohnungen ohne Vorraum geplant und umgesetzt. Was in Filmen oder Serien, wie etwa bei Friends, charmant wirkt, kann im Alltag schnell zu einem Problem werden. Aber ist ein fehlender Vorraum ein Nachteil? Ich sage nein. Mit einigen Gestaltungstipps für den Eingangsbereich bedeutet kein Flur auch kein Problem. Eines vorweg: schmale Stauraum- und Ablegelösungen, sowie stetige Ordnung und Sauberkeit sind ein Muss.

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Eingangsbereich ohne Flur – meine Tipps

Wer einen Eingangsbereich ohne Flur gestalten möchte, sollte dabei Aspekte der Funktionalität beachten und sich das Ziel setzen, ein Ambiente herzustellen, das den persönlichen Geschmack trifft, sich gut pflegen lässt und Gäste willkommen heißt.

Wohnung ohne Flur gestalten – kurz und knapp:

  • ein Platz für Jacken und Mäntel
  • der richtige Boden
  • zweckmäßige Möbel – form follows function
  • Raum teilen aber nicht trennen
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Garderobe – ein Platz für Jacken und Co.

Grundsätzlich sollte der Eingangsbereich ohne Vorraum minimalistisch und ruhig gestaltet sein. Zu viel Krimskrams bringt Unruhe in den gesamten Wohnraum. Von einer offenen Unterbringung der Mäntel und Jacken ist abzuraten, da diese mehr oder weniger deplatziert erscheinen. Ein schmaler Schrankverbau, welcher sich in die Wohnküche einfügt, wäre eine optimale Lösung. Gerade in Altbauten gibt es oft Nischen und Ecken neben der Tür, die sich dafür eignen. Ist dafür kein Platz vorhanden, sollte zumindest ein Haken für die Jacken der Gäste angebracht werden.

In unserem Fall haben wir uns für eine dezente Garderobenleiste hinter der Wohnungstür entschieden. Dort finden Hundeleine, Handtasche oder kurzzeitig auch mal eine Jacke Platz. Anschließend an die Wohnküche haben wir eine Nische, in welcher sich die tatsächliche Garderobe befindet.

Den Boden schonen und reinigen

Neben Einrichtung und Design des nicht vorhandenen Vorraums, ist auch der Boden nicht zu vernachlässigen. Gerade im Eingangsbereich wird dieser stark beansprucht und sollte daher regelmäßig gepflegt und sauber gehalten werden.

Viele Wohnzimmer und Wohnküchen sind mit hochwertigem Parkett ausgestattet, was in den trockenen Monaten kein Problem darstellt. Im Herbst und Winter ist hier eine Lösung zu finden. Schmutzfangmatten sind meist wenig optisch ansprechend und auch ein Teppich an der Tür ist nicht in allen Wohnungen ohne Flur die beste Option. Es kommt also auf den richtigen Boden an. Passende Bodenbeläge sind alljene, die sich gut reinigen lassen, wie etwa versiegelte Holzböden oder Fliesen.

Wir haben uns allerdings für einen geölten Parkettboden entschieden, da dieser einfach wohnlicher ist. Um nasse Schuhe in der Wohnung steht vor der Wohnungstür eine Schuhabtropftasse. Das würde ich auch jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen. Dennoch stürmt unser Hund Knut gerne nach einem Spaziergang im Regen vor Freude (oder Hunger) in die Wohnung – selbstverständlich ohne sich die Pfoten am Teppich abzuputzen.

FC 7 Hartbodenreiniger von Kärcher

Nasse Hundepfoten und somit auch Schmutz von draußen stehen bei uns an nassen Tagen an der Tagesordnung. Und hier kommt der Kärcher FC 7 Hartbodenreiniger zum Einsatz. Das Gerät übernimmt die Rolle von Staubsauger und Wischmop in nur einem Arbeitsschritt und entfernt alle Arten von trockenem und feuchtem Alltagsschmutz. Da sich der FC 7 Hartbodenreiniger mit wenig Wasser begnügt, eignet er sich auch für empfindliche Oberflächen wie geöltes Parkett.

Die Bedienung ist super einfach und dank Akku ist auch kein Kabel notwenig. Vier gegenläufig rotierende Reinigungswalzen, die permanent mit Frischwasser und Reinigungsmittel befeuchtet werden, sorgen für ein schnelles und sauberes Ergebnis. Das Schmutzwasser landet in einem separaten Behälter. Für besonders hartnäckigen Schmutz, wie eingetrocknete Pfotenabdrücke, steht die Boost-Funktion zur Verfügung, bei der die Drehzahl und Wassermenge kurzfristig erhöht werden.

FC 7 Hartbodenreiniger – kurz und knapp

  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Für alle Arten von Böden geeignet
  • Spezielles Pflegezubehör für alle Bodenarten
  • Vier Walzen gegen den Schmutz – bei 60°C waschbar
  • Boost-Funktion gegen hartnäckigen Schmutz
  • Leichte Handhabung
  • Kabellose Freiheit – Akkulaufzeit von 45 Minuten
  • Selbstreinigungs-Programm

Zweckmässige Möbel

Sollte genügend Raum für Möbel sein, so ist darauf zu achten, dass diese nicht nur optisch ansprechend sondern auch zweckmäßig sind. “form follows function” – wie es im skandinavischen Einrichtungsstil heißt. Die Möbel dürfen das Ambiente des Raumes nicht zu sehr beeinflussen und müssen mit Bedacht gewählt werden.

Eine schmale Konsole mit Schubladen für Sonnenbrillen und Co. unter welche optional noch Körbe für Schuhe gestellt werden können, wäre ein gutes Beispiel dafür – oder aber einfach nur ein kleines Regal neben der Tür mit Haken für Schlüssel und Schuhlöffel.

Da unsere Wohnungstür in einer kleinen Nische liegt, haben wir diesen Platz genutzt und direkt neben dem Eingang, unter der Gegensprechanlage, eine kleine Box angebracht. Darin findet jeglicher Kleinkram – und ein Desinfektionsmittel – Platz. Haken an den Seiten dienen als Schlüsselhalter. Zusätzlicher Stauraum befindet sich auf der Rückseite unserer Kücheninsel.

Getrennt aber doch eins

Ein nicht vorhandener Flur wirkt sich auf den Rest des Wohnraums aus. Die große Kunst in der Gestaltung eines integrierten Eingangsbereichs liegt darin, die einzelnen Zonen optisch zu trennen, aber dennoch ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Bereiche teilen ohne sie zu trennen fordert viel Kreativität und Können.

Pflanzen, eine in den Raum ragende Garderobe oder andere Gestaltungselemente können geschickt eingesetzt werden um genau das zu erreichen. Wichtig ist, dass auf die Besonderheiten der Wohnung eingegangen wird und diese auch berücksichtigt oder hervorgehoben werden. Die Beratung durch einen Innenarchitektin ist hier Gold wert. In unserem Fall hat der Küchenplaner eine großartige Arbeit geleistet.

Bezahlte Produktplatzierung von Kärcher.


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